Eine wahrhaft europäische Branche

Zentralverband Deutscher Pelztierzüchter e.V.



Eine wahrhaft europäische Branche.

Die Pelztierhaltung ist eine gedeihende landwirtschaftliche Tätigkeit, die in fast jedem europäischen Land existiert. Schon in den 20iger Jahren des vorigen Jahrhunderts erstreckte sie sich vom Norden Finnlands bis in den Süden Griechenlands. Das am häufigsten gehaltene Pelztier ist der Mink, gefolgt vom Fuchs. Andere Arten, die in geringerem Umfang gehalten werden, sind Nutria, Chinchilla, Iltis und Finnraccoon.

Es gibt in Europa ungefähr 6.000 Pelztierzüchter, die den Weltmarkt mitbeherrschen. Sie geben sich voll und ganz ihrem Beruf hin und sind stolz über ihren Status als internationale Pioniere in Sachen moderne Farmpraktiken, Tierpflege und Wohlergehen der Tiere, aber auch als Produzenten von hochwertigen biologischen Erzeugnissen.

Ihre Arbeit setzt eine stolze Tradition fort, die Empirie und wissenschaftliche Erkenntnisse zu Farmpraktiken und den Bedürfnissen der Tiere miteinander harmonisiert.

In den Bemühungen um ständige Innovationen und die Verbesserung der Farmpraktiken haben sich die europäischen Pelztierzüchter zur Bündelung der Kräfte im Europäischen Verband der Pelztierzüchter (= European Fur Breeders´ Association, EFBA) zusammen-geschlossen.

Europäische Pelztierzüchter mit einem Auftrag

Der Europäische Verband der Pelztierzüchter (EFBA) wurde 1968 gegründet. Er ist eine Dachorganisation mit 15 nationalen Pelztierzüchterorganisationen. EFBA versucht das Bewusstsein und das Verständnis der neuesten Entwicklungen zum Wohlergehen der Tiere, zu Umweltfragen und für ein modernes Farmmanagement zu fördern. Der Verband agiert als Führer und Koordinator neuer technischer und wissenschaftlicher Entwicklungen. Er ist darum bemüht, die europäischen Farmpraktiken und die Gesetzgebung zu standardisieren, die auf den besten Standards zum Wohlergehen der Tiere basieren sollen. In enger Zusammenarbeit mit den 15 Mitgliedsorganisationen arbeitet der Verband mit den europäischen Pelztierzüchtern daran, dass die Management-Techniken dem allerneuesten Stand der Farmpraktiken entsprechen. So kann die Position der europäischen Pelztierzüchter unter den globalen Führern gestärkt werden.

EFBA arbeitet an der Förderung eines realistischen öffentlichen Images der europäischen Pelztierzüchter, das auf einer Politik der Offenheit und Transparenz gegründet ist.
EFBA konzentriert sich hauptsächlich auf die folgenden Bereiche:

Gesetzgebung:Obwohl die Pelztierhaltung auf nationaler und internationaler Ebene streng reguliert ist, gibt es in Europa zunehmend öffentliche Nachfragen und Debatten zu den Methoden der Tierhaltung. EFBA begrüßt diese Entwicklung.

Die Botschaft der europäischen Pelztierhalter an die politischen Entscheidungsträger ist schon immer sehr klar gewesen und wird dies auch bleiben. Zwei Schlüsselbedingungen müssen den Fortschritt ausmachen; erstens müssen Verbesserungen immer auf zuverlässigen wissen-schaftlichen Erkenntnissen beruhen und zweitens muss ein Gleichgewicht hergestellt werden zwischen der Erhaltung hoher Standards zum Wohlergehen der Tiere, guter Hygiene sowie der Sicherheit der Tiere und wirtschaftlich lebensfähigen Investitionsprogrammen.

Forschung: Als Führer, Koordinator und Schöpfer neuer technologischer und wissenschaftlicher Entwicklungen spielt EFBA eine Schlüsselrolle bei der Bestimmung der Forschungsagenda für die Zukunft. Diese Agenda umfasst eine Reihe von Aspekten, vom Wohlergehen der Tiere und den damit in Verbindung stehenden Fragen bis zu Effizienz-Maßnahmen. EFBA, die nationalen Mitgliedsorganisationen sowie die Regierungen der Länder haben Millionen von Euros in unabhängige Forschungsarbeiten zum Wohlergehen der Tiere investiert.

Bildung: Wirkliche Veränderung beginnt und endet bei jeder einzelnen Farm und dem Züchter, der dort seine Arbeit verrichtet. EFBA hat viel in aktuelle Bildungsprogramme für Pelztierhalter investiert, um die Züchter über die neuesten Entwicklungen informiert zu halten und um ihnen zu zeigen, wie sie diese Erkenntnisse umsetzen können.
Die Bildung europäischer Bürger ist ebenso wichtig, ob es sich bei ihnen um Verbraucher, Journalisten oder Politiker handelt. Sie haben das Recht zu wissen, wie die europäischen Pelztierzüchter ihr Versprechen einlösen, das höchste Maß an Pflege und Wohlergehen der Tiere sowie Qualität aufrechtzuerhalten und dies im Geist der Offenheit und Transparenz.

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